Ärztliche Fehler bei der Geburt können schnell zu einem erheblichen Geburtsschaden führen.

Geburtsschaden und Geburtsfehler können schnell für das gesamte weitere Leben des Kindes und seiner Eltern erhebliche Konsequenzen haben. Kommt es bei der Geburt eines Kindes aufgrund von Fehlern der beteiligten Ärzte und Hebammen oder aufgrund von Fehlern in der Organisation des Krankenhauses zu einem Geburtsschaden, ist anwaltlicher Beistand besonders wichtig.

Geburtsschaden und Geburtsfehler

Zu den möglichen Behandlungsfehlern im Zusammenhang mit Geburtsschäden gehören insbesondere:

  • unterlassene Missbildungsdiagnostik (Fehlbildung, Dandy-Walker-Syndrom, Down-Syndrom, Trisomie 21)
  • fehlerhafte Missbildungsdiagnostik
  • Hirnschädigung infolge eines Sauerstoffmangels während der Geburt (hypoxischer Hirnschaden)
  • unterlassenes CTG (Herzschlag des Babys, Reaktion des Babys auf Wehen)
  • fehlerhafte Auswertung des CTG
  • verspätete Sectio (Kaiserschnitt) bei Plazentaruptur, grünes Fruchtwasser (Hinweis auf Sauerstoffmangel)
  • Schulterdystokie (Nach der Geburt des Kopfes bleibt die Schulter des Babys im Becken der Mutter hängen, wodurch es zum Geburtsstillstand kommt.)
  • Plexusparese (Armlähmung)
  • unterlassene Verlegung in Krankenhaus bei Komplikationen einer Hausgeburt
  • Gabe eines nicht für die Weheneinletung zugelassenen Magenmedikaments (Wehensturm)
  • fehlerhaft behandelte Risikoschwangerschaft (Plazentasprung, Plazentaablösung, grünes Fruchtwasser)
  • fehlerhaft durchgeführte Periduralanästhesie (PDA) mit Gesundheitsschädigung oder Tod der Mutter

Geburtsschaden durch hypoxischen Hirnschaden

Unterbleiben notwendige Voruntersuchungen oder werden diese fehlerhaft durchgeführt, kann es durch den ärztlichen Behandlungsfehler zu einem Sauerstoffmangel des Kindes und damit zu einem Geburtsfehler kommen. Ebenso kann es durch den ärztlichen Behandlungsfehler zu einem Sauerstoffmangel des Kindes und damit zu einem Geburtsfehler kommen, wenn bei der Risikoabwägung zwischen einer natürlichen Geburt und einem Kaiserschnitt (Sectio) falsch entschieden wird oder die Geburt bzw. Sectio zu spät eingeleitet wird. Ein solches Geburtstrauma hat maasive Folgen.

Geburtsschaden und Geburtsfehler

Zu einem Sauerstoffmangel kann es auch kommen, wenn der Schwangeren zur Einleitung der Geburt ein hierfür nicht zugelassenes Magenmedikamente verabreicht wird, das heftigste Wehenstürme und einen Gebärmutterriss verursachen kann.

Folge des Sauerstoffmangels können nicht korrigierbare schwere psychische und physische Behinderungen des Kindes wie beispielsweise ein hypoxischer Hirnschaden oder eine Lähmung einzelner Körperteile sein. Ein solches Geburtstrauma führt für die gesamte Familie emotional und finanziell zu erheblichen Belastungen. In der Regel bestehen die Spätfolgen von Fehlbildungen bei Geburtsschäden durch einen Sauerstoffmangel ein Leben lang.

Geburtsschaden durch Sauerstoffmangel

Infolge des Behandlungsfehlers bei der Geburt des Kindes (auch fehlerhaft durchgeführte Periduralanästhesie – PDA) kann es auch zu einer Schädigung oder zum Tod der Mutter kommen. Dies führt zu Ansprüchen des Vaters und der Kinder. Auch hierbei handelt es sich um einen Geburtsschaden.

Gerne prüfe ich für Sie sämtliche im Geburtsschadensrecht in Betracht kommenden Ansprüche (insbesondere Schmerzensgeld, Schadensersatz, behindertengerechter Umbau der Wohnung, Heilbehandlungskosten, Haushaltsführungsschaden, Verdienstausfall, Erwerbsschaden) und mache diese umfassend geltend.

Lesen Sie auch weiter unter Behandlungsfehler bei der Geburt.